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Montag, 6. August 2012

Madam Taussauds Berlin

Ich war mal wieder in unserer schönen Hauptstadt zu Besuch und diesmal stand auf unserem Touriprogramm Madame Tussauds.


 
Ich hatte bereits vor einem Jahr über den Anbieter brands for friends Karten ergattert.  2 können rein und nur einer zahlt, dazu durften wir den VIP Eingang nutzen ohne Wartezeit und ein Belgleitheft war auch dabei. So habe ich Geld gespart, denn der normaler Eintritt liegt bei 21€ pro Erwachsenem und dazu das Begleitheft von 5€. Auf der Internetseite kann man sich aber genau über die Preise und evtl. Gruppenpreise oder Nachmittagstarife informieren. Sowie Öffnungszeiten und Anfahrt. Die Anfahrt ist sehr einfach, keine 5 Minuten zu Fuß vom Brandenburgertor entfernt.

Wir waren vormittags da, der Andrang war gering und somit konnte man zügig rein gehen.  Am Eingang wird ein Bild mit einem Trabbi gemacht, das man hinterher käuflich erwerben kann.  Wir haben den Spaß mitgemacht, aber hinterher nicht gekauft, ich glaube der Bildpreis lag bei 6€.

Zu Beginn des Rundweges stehen der Oberbürgermeister von Berlin und einige Figuren aus der Vergangenheit wie Anne Frank und Sophie Scholl. Was ich persönlich jetzt eher bedrückend fande, als motivierend mit den Personen ein Foto zu machen.

Ich kenne Madame Tussauds schon aus London, was aber schon gute 13 Jahre her ist. Das Ganze ist sehr groß und der Eingangsbereich mit einer großen Treppe ist schon mit vielen Prominenten gepflastert.

Berlin dagegen ist eher klein, aber deswegen nicht weniger lohnenswert. Es gibt einen Rundweg der nach Themen sortiert ist, beginnend mit der Vergangenheit, danach kommt die Politik und weiter folgen die Dichter und Denker, Showstars, Musik, Sportler und Fantasiefiguren.  Was ganz nett ist, weil um die Puppen herum auch alles passend dekoriert ist. Sei es bei Sigmund Freud die Couch zur Therapie oder bei Henry Maske ein Boxring.

Neben den ganzen Puppen gibt es auch einem Bereich in dem erklärt wird aufwändig die Herstellung solch einer Puppe ist und wie lange daran gearbeitet wird.  Herbert Grönemeyers Figur steht zur Anschauung der verschiedenen Schritte zur Verfügung, so wie Videos und Bilder der Herstellung.

Aber was erzähl ich, hier meine Bilder von dem Rundgang durch die Welt von Madame Tussaud. Wo ich mit Dirk Nowitzki Basketball spiele, ein Plausch mit George Cloney halte und mit Heidi auf dem roten Teppiche pose.





















Mittwoch, 20. Juni 2012

Raritätenzoo in Tirol


Hallo Ihr Lieben

Am Wochenende waren wir in Nussdorf das am Chiemsee liegt, zu einer Hochzeit eingeladen. Da man bei so einer langen Anreise schon einen Tag vorher anreist, hatten wir den Samstag bis zur Trauung noch etwas Zeit, die wir entspannt vertreiben wollten.
Da bei dem sehr guten Wetter der Chiemsee zu überlaufen war, sind wir zu unseren Nachbarn den Österreichern gefahren und haben den kleinen Raritätenzoo in Ebbs besucht.

Neben freien Aras, die in Ihren kleinen Hütten das Wetter genossen über Kängurus, Bauernhoftiere, Flamingos und rießen Schildkröten, gab es auch verschiedene Affen und Kattas / Varis. Am Eingang gab es Futtertüten für Affen und Kattas, Bauernhoftiere und die verschiedenen Vogelarten. Natürlich kann ich an so etwas nicht vorbei gehen und wir haben die Tüte für die Affen / Kattas und Varis genommen.
Am Anfang lag ein dicker Varis in der Sonne und hat sich weder von den Leckerein in der Tüte noch von unseren Streicheleinheiten beeindrucken lassen und genoss die Sonne. Die Affen waren dagegen ganz begeistert von unsere Tüte und freuten sich über die Walnüsse und Mandeln, die sie uns fast aus der Hand gerissen hätten.

Durch Zufall haben wir drei Kattas entdeckt die Frei an einem Gehege saßen. Zwei große und eine Baby ließen sich mit getrockneten Pflaumen aus der Futtertüte anlocken und so konnten wir sie auch streicheln. Im Vergleich zu dem Varis waren die Kattas ganz weich, und nicht so wie ein alter Teppich :D.
Gute 20 Minuten konnten wir die Tiere füttern und streicheln, doch dann wurde der Andrang anderen Besucher um uns herum größer, da diese die Tiere auch gerne anfassen wollten. Das war den Tieren aber zu viel und sie verschwanden wieder in Ihrem Freigehege.










Freitag, 8. Juni 2012

Kassel "Beleuchtete Wasserspiele"



Hallo Ihr :)

Der Bergpark in Kassel / Bad Wilhelmshöhe ist eine wunderschön angelegt Parkanlage die zu Zeiten von Langraf Karl (reg. 1677-1730) angelegt wurden. Neben einer großen und grünen Parkanlage befinden sich auf dem Gelände auch die Löwenburg, Schloß Wilhelmshöhe und der bekannte Herkules.

Ein besonderes Highlight sind die Wasserspiele die vom Herkules über die Teufelsbrücke führen und am Schloß Wilhelmshöhe in einer großen Fontäne enden. Mehrmals im Monat kann man sich dieses Spektakel dort an sehen.
Doch was ich empfehlen kann sind die Beleuchteten Wasserspiele die nur im Sommer stattfinden.
Hier die aktuellen Termine von 2012 und ein paar Impressionen von meinem ersten Besuch bei den beleuchteten Wasserspielen.

  • Samstag, 2. Juni, Beginn 22.00 Uhr
  • Samstag, 7. Juli, Beginn 22.00 Uhr
  • Samstag, 21. Juli, Beginn 22.00 Uhr
  • Samstag, 4. August, Beginn 21.30 Uhr
  • Samstag, 18. August, Beginn 21.30 Uhr
  • Samstag, 1. September, Beginn 21.00 Uhr







Donnerstag, 15. März 2012

Lena & Jörn Down Under Teil 5 (Singapur)

Singapur



Früh morgens wurden wir von unserem Shuttle Bus in Sydney am Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht. Wenn man nicht auf seine Flugtickets schaut, kann man auch mal positive Überraschungen erleben. Statt einer „klassischen“ Maschine stand ein A380 für uns in Sydney bereit um uns nach Singapur zu bringen. Damit hatten wir nicht gerechnet.

Nach einem äußerst angenehmen und ruhigen Flug sind wir am frühen Nachmittag in Singapur angekommen, nach den üblichen Einreiseformalitäten wurden wir schnell per Shuttle ins Hotel gebracht. (http://www.swissotel.com/en/destinations/singapore/swissotel+merchant+court/hotel+home/hotel+description)

Riesige Betten, ein großes sauberes Zimmer und eine zentrale Lage bei einem günstigen Preis und leckeres Frühstück. Für 2 Nächte Top geeignet. Nach kurzer Pause ging es gleich los per Bus an die Orchaod Road (ich hatte es meiner Frau versprochen). Trotz 32 Grad und drückender Schwüle hielten wir es drei Stunden aus. Und natürlich wurde meine Frau auch fündig. (Bei Esprit… Wieso fliegen wir eigentlich um die halbe Welt? Ohne Worte!)

Abends gingen wir zum Essen an den Singapur River zum Boat Quay, dem Ausgehviertel in Singapur. Praktischerweise keine 100 Meter vom Hotel entfernt (ohne, dass man im Hotel davon etwas mitbekommen würde, was Lautstärke o.ä. angeht). Wieder ging ein anstrengender ab schöner Tag zu Ende.
Nach einem kleinen Frühstück ging es dann am nächsten Morgen zum Singapur Zoo. Hier stand ein (zweites) Frühstück auf dem Programm. Das Besondere dabei: Die zusätzlichen Besucher, 4 Orang Utans. (http://www.partner.viator.com/de/6183/tours/Singapur/Vormittagsfuehrung-durch-den-Zoo-von-Singapur-mit-optionalem-Dschungelfruehstueck-bei-den-Orang-Utans/d18-3695ZOOMC) Anschließend blieb noch Zeit für einen Bummel durch den restlichen Zoo. Eine schön angelegte Anlage, die weitestgehend auf Zäune verzichtet und durch tiefer gelegte Gehege, oder Wassergräben dafür sorgt dass alles an seinem Platz bleibt.


Da wir noch etwas Zeit bis zu unserer Stadtrundfahrt hatten und diese auch noch am Singapur Flyer (dem derzeit größtem Riesenrad der Welt) beginnen sollte, bot es sich an noch eine Runde zu drehen. Alleine teilten wir uns eine Gondel, der Besucherandrang scheint eher bescheiden zu sein. So konnten wir jedoch in Ruhe die Fahrt genießen. Highlight am Rande, im Hintergrund passierte gerade die Europa von Hapag Lloyd den Hafen. (Jetzt wissen wir, die Europa musste für mehrere Tage in Singapur in die Werft.)
Unserer Stadtrundfahrt im Anschluss war recht informativ. Einzig der (in vielen Teilen der Welt wohl obligatorische) Verkaufsstopp nervte etwas. http://www.partner.viator.com/de/6183/tours/Singapur/Stadtrundfahrt-durch-Singapur-mit-optionaler-Fahrt-im-Singapore-Flyer/d18-3695CTC

Zum Abschluss unseres Singapur-Aufenthaltes gab es am Abend ein typisches Peranakan Buffet im Hotel. Der Rückflug am nächsten Tag war wieder angenehm, wenn er sich auch etwas zog (Tagesflug). Einzig der beim Transport beschädigte Koffer trübte das positive Bild, allerdings ist der Austauschkoffer bereits bestellt und wird von Singapur Airlines bezahlt.
Alles Gute geht einmal zu Ende, so auch unsere Hochzeitsreise. Aber zum ersten Mal war ich nicht traurig, dass wir nun nach Hause mussten. Nicht dass es mir nicht gefallen hätte, im Gegenteil es war ein traumhaft schöner Urlaub, aber statt betrübt zu sein freute ich mich an dem Erlebten.
Und, die nächste Reise stand ja schon vor der Tür. 4 Tage Nepal, zur Hochzeit meines Bruders. Naja 4 Tage waren geplant… Aber davon ein andern mal.

Das wars mit dem XXL Australien-Bericht. :)
Lena & Jörn

Dienstag, 28. Februar 2012

Lena & Jörn Down Under Teil 4 (Neuseeland)

Dunedin



Heute setzten wir das erste Mal einen Fuß auf Neuseeländischen Boden. Wir haben einen Ausflug zu verschieden Tierkolonien gebucht. Anbieter der Tour ist Elm Wildlife Tours (http://www.elmwildlifetours.co.nz/home/). Durch Zufall hatten wir nicht alleine diese Idee, unsere Tischnachbarn (ebenfalls Deutsche) haben auch von Deutschland aus diese Tour gebucht.

Abgerundet wurde die Gruppe durch eine der drei Schiffsärztinnen und einen Gast aus Australien. Erste Station war die Baldwin Street, diese Straße hat den Eintrag als steilste Straße der Welt inne. Alleine bei dem Gedanke da mit dem Fahrrad rauf zu müssen wird mir anders… Nach einer kurzen Fahrt durch die wunderschöne Neuseeländische Landschaft steht der erste Wildlife Stopp an. Wir besuchen das Royal Albatross Center. (http://www.albatross.org.nz/) Die einzigste Kolonie von Königsalbatrossen auf dem „Mainland“ (normalerweise würde ich das mit „Festland“ übersetzen, aber das ist im Falle von Neuseeland ja auch nicht treffend).
In der Kolonie sehen wir zunächst einen Film über die Vögel mit der größten Spannweite (über 3 Meter), sowie einige Modelle. Danach geht es zur Beobachtungsstation. Von den 16 Jungtieren der Saison kann man von hier aus 3 direkt sehen. Wir haben großes Glück und können beobachten wie ein Jungtier von einem Elternteil gefüttert wird, außerdem sehen wir wie das ausgewachsene Tier zur Nahrungssuche startet. Wenn man bedenkt, dass diese Tiere nach dem sie flügge sind die nächsten 3-4 Jahr nur in der Luft und auf dem Wasser leben, kommt man schon ins Staunen.

Von hier aus geht es weiter in Richtung Süden. Auf der Otago Halbinsel besitzt der Touranbieter ein Stück Land, die hier lebenden Tiere können nur über Elm Wildlifetours besucht werden. Bevor es zum Wasser geht gibt es ein Picknick oben an einer Steilküste. Phantastische Ausblicke begleiten das Essen. Im Minibus geht es dann weiter zu den Nistplätzen zweier Pinguinarten. Jedoch haben wir zunächst wieder wenig Glück. Fressenszeit, wir kennen das ja inzwischen. Dafür haben sich am Strand 11 stattliche Seelöwen niedergelassen. Staunend beobachten wir die Revierkämpfe drei Männchen. Völlig unbeeindruckt davon liegen die Weibchen in der Sonne. Unser Guide ist davon überzeugt, dass zu mindestens einige Exemplare der Yellow Eyed Penguins am Strand sein müssten.
Wir suchen weiter. Inzwischen haben wir uns über 100 Meter vom Wasser entfernt und sind bestimmt 35m über Meereshöhe. Auch unser Guide verzweifelt langsam. Dann aber entdeckt Lena erst einen später sogar einen zweiten Pinguin. Soweit vom Wasser und so „hoch in den Bergen“ hätten wir das nicht erwartet. Leider kommen wir aufgrund der Landschaft nicht sehr nah heran. Auf dem Weg zurück zum Minibus stolpern wir fast über einen dritten Pinguin. Dieser hatte sich fast direkt am Bus hinter einer Pflanze versteckt und ist grade in der Mauser. Diesmal können wir bis auf zwei Meter heran.
Weiter geht es zu einer Kolonie von Seehunden, rund 100 Tiere balgen sich um einen Felsen herum auf dem Elm Wildlife Tours zwei Beobachtungspunkte eingerichtet hat.
Uns bietet sich ein faszinierendes Schauspiel, Welpen jagen sich gegenseitig über die Felsen, Weibchen sonnen sich während Männchen sich in Revierkämpfen präsentieren.
Nach einer knappen halben Stunde müssen wir weiter. Das Schiff wartet nicht. Am Schiff angekommen bekommen wir doch noch unser Dudelsackständchen. Eine lokale Gruppe bläst uns den Marsch.


Christchurch

Nach der geglückten Generalprobe auf Tasmanien stand heute wieder Mietwagenfahren an. Ziel war Akaroa hier gibt es eine Kolonie von wilden Delfinen und einen Anbieter der Touren anbietet um mit diesen zu schwimmen (http://www.blackcat.co.nz/) . Das wollten wir machen. Wir müssen abends beim Essen ganz schön geschwärmt haben von der Idee, so wurde aus uns beiden eine fünfer Gruppe, Svenja, Josef und Gerlinde wollten uns begleiten.
Die Mietwagen Firma war schnell gefunden. Die Fahrt von Akaroa (ein kleiner Ort in einem eingestürzten Vulkan) dauerte rund eine Stunde. Es war zwar sonnig, aber ziemlich kalt und sehr windig. Am Bootsanleger angekommen dann die große Enttäuschung. Aufgrund des starken Windes konnten wir aus Sicherheitsgründen nicht auslaufen… Schade! So bleib uns nur die Chance in einem Café einen Plan B zu entwickeln. Bei Café und Muffins wurde so die Idee geboren dann doch die Gondel (http://www.gondola.co.nz/) zwischen Lyttleton (Seehafen von Christchurch) und Christchurch hochzufahren. Nach einer wiederum kurvigen Fahrt mit vielen tollen Ausblicken waren wir gegen Mittag dort. Nach einer zehnminütigen Fahrt waren wir oben. Die Aussicht war zwar schön, aber aufgrund der diesigen Luft nicht allzu weit. Insgesamt hat sich die Gondelfahrt aber nicht gelohnt, enttäuscht fuhren wir wieder nach Christchurch und gaben den Mietwagen ab. Auf dem Weg zum Bus erlebten wir dann immerhin noch eine Maori Tanzvorführung. Für das Wetter konnte keiner was, aber der Tag war leider ziemlich verschenkt. Einzig die Maoris und die tolle Landschaft konnten den Tag etwas retten. Das Geld für den Ausflug wurde übrigens innerhalb weniger Stunden auf die Kreditkarte zurück gebucht.


Wellington


In Rom hatten wir gute Erfahrungen damit gemacht eine Stadtführung anhand von Illuminati zu machen, also haben wir über Viator.com eine Lord of the Rings Halbtagestour gebucht. Anbieter vor Ort war http://www.wellingtonrover.co.nz/. Pünktlich war unser Kleinbus da. Da wir etwas zu früh in der Stadt waren um den Rest der Gruppe aufzusammeln ließ unser Fahrer uns bei einem kleinen Kaffee raus damit wir uns was zu trinken holen konnten. Hier sammelte er uns wieder aus.

Die Tour führte uns zunächst zu einem Aussichtspunkt, von hier konnte man prima ganz Wellington überblicken. Die erste Anlaufstelle aus den Herr der Ringe Filme war auch die erste Szene die gedreht wurde. Mitten in einem kleinen Wäldchen in der Stadt. Da sich der Rest unserer Gruppe (eine Familie aus Sydney) dann doch für eine ganz Tages Tour entschied waren wir von hieraus alleine mit unserem Guide.
Weiter ging es zu einem Steinbruch, dieser wurde extra für die Filme gepachtet um die große Schlacht in Helms Klamm zu realisieren. Höhepunkt des Tages war der Stop in „Rivendale“ dieser Ort wurde in einem Naturschutzgebiet in der Nähe von Wellington aufgebaut. In sensationeller Umgebung gab es ein kleines Picknick. Unser Guide fütterte wilde Aale und wir genossen einfach die grandiose Landschaft.

Gegen Mittag waren wir wieder in der Innenstadt. Für etwas über 200.000 Einwohner hat Wellington einiges zu bieten. Anstatt uns das Nationalmuseum anzuschauen. (http://www.tepapa.govt.nz/pages/default.aspx) stellten wir fest dass es hier ein freies W-lan gab. Schande über unser Haupt, aber man muss ja auch mal wissen was es zu Hause neues gibt. Langsam gingen wir danach am Wasser entlang zurück zum Schiff. Nach diesen drei Tagen in Neuseeland steht für uns fest, dass wir wiederkommen wollen.
Das Auslaufen zelebrierten wir auf unserem Balkon. Wir hatten den ganzen Tisch eingeladen und Harald brachte Champagner mit. So wurde der Abschied etwas erträglicher gestaltet.



Sydney


Im Vorfeld unserer Reise haben uns viele Leute gesagt wie schön doch Sydney sei. „Eine der schönsten Städte der Welt“, „Absolute Weltklasse“, usw. Und was sollen wir sagen? Es stimmt. Wir liefen noch im Dunkeln ein, erst als wir unsere Liegeposition erreicht hatten ging über der Oper die Sonne auf. Sydney hat zwei Kreuzfahrtterminals. Eines am Darling Habour und eines am Cirqular Quay. Wir lagen am zweiten. Links die Oper hinter uns die Habour Bridge und vor uns die Innenstadt. Ein Traum. Leider bedeutete das Erreichen dieses Traumes auch gleichzeitig das Ende unserer Kreuzfahrt. Nach einem kurzen Frühstück und noch kürzerer Wartezeit mussten wir das Schiff verlassen. Dass unser Hotel nur 4 Straßen vom Hafen entfernt war konnten wir nicht wissen, sorry an unseren Taxifahrer…

Das City Lodge Hotel Sydney (http://www.citylodge.com.au/) hatten wir als günstige Alternative ausgeschaut, schließlich würden wir das ganze Osterwochenende in Sydney sein. Die Lage war gut (direkt im Busniss District, nur wenige Meter von den Einkaufsstraßen entfernt), die Zimmer zwar sehr klein, aber sauber leider etwas hellhörig. Angeblich gibt es auch eine Küche und einen Aufenthaltsraum für die Gäste, diese haben wir aber nicht genutzt.

Nachdem wir also unser Gepäck ins Hotel gebracht haben ging es zu Fuß zurück zum Cirqular Quay. Von Dort weiter zur Oper, da es recht früh war ging es noch relativ ruhig zu. So konnten wir die Atmosphäre die dieses weltberühmte Gebäude ausstrahlt genießen. Aufgrund des Feiertages (Karfreitag) gab es leider keine Führungen… Normal kann man diese auch hier vor buchen: http://www.sydneyoperahouse.com/ ).
Weiter ging es zu Fuß zum Darling Harbour. Hier fand gerade das Zirkusfestival Hoopla statt. Dementsprechend viele Menschen waren hier unterwegs. Wir genossen das bunte Treiben bei Fish & Chips. Langsam wurde es auch Zeit, dass wir uns dem Highlight des Tages näherten, so nahmen wir die Fähre zurück zum Cirqular Quay. Von hier ging es zur Harbour Bridge um am Bridgeclimb teilzunehmen.


(www.bridgeclimb.com) Ein unvergessliches Erlebnis! Es war fantastisch über dieses Wahrzeichen zu wandern und dabei den Blick über Sydney incl. Kreuzfahrtschiff schweifen zu lassen. Über 1000 Stufen wurden lt. unserem Guide bewältigt, so dass wir am Ende der Tour zwar glücklich, aber auch ziemlich fertig waren. Wir konnten uns zwar noch kurz aufraffen den chinesischen Nachtmarkt (jeden Freitag in der Nähe vom Capitol Theater) zu besuchen und eine Kleinigkeit zu essen, aber irgendwann wollten wir nur noch ins Bett.

Für den zweiten Tag hatten wir uns ein Ganztagesticket für das gesamte Fähr- Bus und Eisenbahnnetz von Sydney geholt (http://www.cityrail.info/tickets/casual/daytripper für rund 19 Australische Dollar). Zunächst ging es aber zu Fuß zum Shoppen. Eine interessante Alternative zu den deutschen Shopping Malls ist hier sicher das Queen Victoria Building. Viele nette kleine Geschäfte in einem historischen Gebäude, das hat eine Menge mehr Charme als der deutsche „Einheitsbrei“. Von Dort ging es weiter zum Darling Harbour, hier besuchten wir das Sydney Aquarium. (http://sydneyaquarium.myfun.com.au/ ) Aufgrund des günstigen „Kombipreises“ kauften wir auch gleich ein Ticket für die Wildlife World direkt nebenan. (http://sydneywildlifeworld.myfun.com.au/). Das Aquarium selbst war zwar ganz nett, aber hat uns nicht so vom Hocker gerissen, könnte aber auch zum Teil daran gelegen haben, dass es völlig überfüllt war. Die Wildlife World hin gehen hat uns sehr gut gefallen.

Neben den obligatorischen Koalas und Kängurus gab es viele weitere in Australien heimische Tiere zu bestaunen. Wer also nur Zeit für eins der beiden Häuser hat, klare Empfehlung von uns: Wildlife World.. Zum Abschluss des Tages dann noch ein Abstecher nach Manly Beach. Mit der Fähre (damit sich das Tagesticket auch lohnt!) durch den Hafen bis Manly, dauert ca. ne halbe Stunde, hierbei bietet sich der wohl schönste Blick auf Sydney Downtown, Harbour Bridge und Opern Haus. Direkt am Manly Beach haben wir dann zu Abend gegessen (http://www.manlygrill.com.au/), leckeres Fleisch zu akzeptablen Preisen.

Den letzten Tag in Australien verbachten wir dann in den Blue Mountains. (http://grayline.ezrez.com/travel/show_activity_details.cfm?activityChoiceKey=icrs8iad950722828510&getting_add_ons=false&act_start_index=16&act_last_index=16) Wenn man diese Tour macht muss man sich im Klaren sein, dass es von Touris (die im Minutentakt durchgeschleust werden) nur so wimmelt. Lange Wartezeiten und Hektik waren die Folge. Schön war der kleine Zoo, hier hatte man die Möglichkeit sich mit Koalas fotografieren (mit der eigenen Kamera und ohne Aufpreis) zu lassen und die Tiere zu streicheln. Auch Kängurus konnte man streicheln und füttern.

Die „Three Sisters“ waren etwas enttäuschend, hier hatten wir uns irgendwie etwas anderes versprochen. Die Seilbahn und Gondelfahrten litten unter der Vielzahl der Besucher. Der große Vorteil einer solchen Tour liegt halt darin, dass man alles „serviert“ bekommt und sich um nix kümmern muss.

Montag, 20. Februar 2012

Lena & Jörn Down Under Teil 3

Und weiter geht´s :D

Melbourne


In Melbourne ist es ganz einfach in die Stadt zu kommen, man geht vom Schiff runter und stolpert schon fast über die Haltestelle der Straßenbahn. Nach gut einer halben Stunde Fahrt ist man in der Innenstadt angelangt und kann los ziehen.
Andere Haltepunkte und Umsteigemöglichkeiten sind natürlich auch möglich. Doch wir wollten zur Touristeninformation um wieder das Greeters Programm in Anspruch zu nehmen, das in Adelaide ja so positiv war.
Unser Guid war wieder ein Mann, diesmal etwas älter, der auch nach Australien ausgewandert ist. Er führte uns durch die Stadt, gab viele Informationen und machte mit uns eine besondere Pause. In einem Sofitel Hotel http://www.sofitelmelbourne.com.au/cpa/htm/htm_home.asp gibt es ein WC im 35 Stock, das fast so eine tolle Aussicht bietet wie der Eureka Tower „the toilett with the view „ auch genannt.
Ein kleiner Insider der die Tour doch sehr amüsant gemacht hat. Mittags trennten wir uns wieder voneinander und dann zogen wir noch von alleine los.

Auf Empfehlung sind wir dann ins Old Melbourne Gaol www.oldmelbournegaol.com.au gegangen. Passend, dass unsere Führung durch Melbourne hier auch endete. Der Eintritt schlug mit 22$ doch recht hoch zu Buche. Wir konnten uns frei im Gefängnis bewegen und auch in die einzelnen Zellen reingehen.
Es waren verschiedene Tafeln auf denen Informationen zum Leben der Gefangen zu sehen waren und einzelne Zellen mit Einrichtung. Man konnte sich auch für eine halbe Stunde einsperren lassen um sich in das Gefühl der gefangen zu versetzen. Wir haben darauf aber dankend verzichtet.

Nach unsere Besichtigung sind wir auf den Weg zum Eureka Tower durch eine Shopping Mall und durch die vollen Straßen von der Stadt geschlendert. Der Eureka Tower http://www.eurekaskydeck.com.au/ verfügt über ein Aussichtsdeck, das eine wunderbare Aussicht über Melbourne zeigt. Vom Hafen über die Olympia Stadt nach Downtown und zurück, eine 360° Grad-Aussicht. An verschiedenen Stellen sind auch Ferngläsern aufgestellt um z.B. den Hafen genau anzusehen.
Nach einem Kaffee oben auf Etage 88 ging es dann auch schon wieder zurück zum Schiff. Ein abwechslungsreicher und schöner Tag in Melbourne.


Burnie

Heute galt es! Zum ersten Mal im Leben stellte ich mich dem Linksverkehr! Obwohl, oder gerade weil wir nur einen kurzen Aufenthalt in Burnie hatten, machten wir unseren Ausflug mit einem Mietwagen.
Wir hatten uns von Deutschland aus schon ein paar Punkte herausgesucht die wir anfahren wollten. Das erste Ziel waren die Guide Falls. Hier sollte es wilde Platypus (Schnabeltiere) geben, wir wollten unser Glück versuchen, wenn auch alle meinten, ihr habt da eh kein Glück, viel zu selten, viel zu scheu.
Und tatsächlich waren keine Schnabeltiere zu sehen, dafür ein traumhaft schöner Wasserfall. Und das Beste: Wir waren ganz alleine! Direkt in der Nähe gibt es eine Alpacca-Farm, wo wir schon mal da sind, dachten wir uns schauen wir uns die auch an. Der Inhaber, ein unheimlich freundlicher und gesprächiger Herr erzählte uns eine Menge über sein Leben und die Gegend. Von unserem nächsten Ziel auf der Liste, einem Gartenpark (Annsleigh Gardens), riet er uns ab, hier sei um diese Jahreszeit nicht viel zu sehen. Aber wir sollten unser Glück bezüglich der Schnabeltiere doch mal an der Fenn Glade Road versuchen, hier gebe es auch ein Reservat. Die Chance wollten wir uns auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Leider hatten wir auch hier keinen Erfolg, wieder keine Schnabeltiere, dafür jedoch Meterhohe Farne, und ein kleines Känguru (Pademelon, eine Unterart der Wallabys) Auch schön.

Abschließend wollten wir noch der Pinguin Kolonie von Burnie einen Besuch abstatten. Die Kolonie war leider leer, die Tiere waren zum Jagen im Wasser und kehren um diese Jahreszeit erst bei Einbruch der Dunkelheit zurück… Schade.
Auf dem Weg zurück zum Schiff machten wir noch zwei kurze Fotostopps. Für mehr reichte die Zeit leider nicht.

Hobart

Zur Abwechslung startete unser Ausflug „Tasmanian Sojourn“ (über RCCL gebucht) heute mal mit dem Besuch eines Weingutes. Von dort ging es weiter nach Richmond, einer Kleinstadt mit einer Reihe von Gebäude aus der Gründungszeit. Darunter auch eine Brücke aus dem Jahr 1825, die älteste Steinbrücke Australiens.
Von hier ging es entlang des Derwent River in Richtung Mt. Field National Park. Vorab aber noch ein Stopp an einer Lachsfarm. In einem schönen Englischen Garten werden in verschiedenen Teichen Lachse gezüchtet. Nett anzuschauen, aber eigentlich nicht der Hit. Wir interessierten uns viel mehr für den neben dem Gelände fließenden Bach. (Fluss wäre zu viel gesagt). Und hier hatten wir dann das wonach wir schon die ganze Zeit suchten. Ein wildes Schnabeltier! Rechtzeitig bevor es sich verzog gelang es mir noch ein paar Fotos zu schießen. Jetzt konnte kommen was wollte! Der Tag war gerettet!

Obwohl wir noch eine Weile warteten ließ es sich aber nicht mehr blicken. Wir haben im Verlauf der ganzen restlichen Kreuzfahrt niemanden mehr getroffen, der das gleiche Glück hatte!
Am MT. Field National Park angekommen gab es ein kleines Mittagessen, anschließend führte ein kurzer Spaziergang zu einem terrassenförmigen Wasserfall. Auch hier in diesem dichten Wald wuchsen viele teils 3-4 Meter hohe Farne. Ein traumhaftes Eckchen Erde.

Abschluss des Ausfluges bildete ein Besuch bei „Something Wild“ (http://www.somethingwild.com.au/), eine Mischung aus Auffangstation und Tierpark. Ausschließlich Tiere die in Australien vorkommen werden gehalten. Höhepunkte sind sicherlich die vier Tasmanischen Teufel, die frei laufenden Kängurus sowie die Koalas.



Außerdem gibt es einige Vögel, Wallabys, Opossums und Womperts zu sehen. Im nahe vorbei fließenden Fluss soll es auch Schnabeltiere geben, aber zu sehen waren diese (mal wieder) nicht. Ungeplant aber eindrucksvoll war die freilebende Tiger Snake die sich an unserer Gruppe vorbei wand. Tiger Snakes gelten als die dritt giftigsten Schlangen in Australien, Nummer vier in der Welt… Auf der Heimfahrt genossen wir noch die schönen Aussichten.
Leider waren wir etwas zu spät für das Konzert des Tasmanischen Polizei Dudelsackorchesters an Bord.




Fjordland National Park (Lenas Mann berichtet)



Nach zwei Tagen auf See hieß es heute Morgen früh aufstehen, die Einfahrt in den Milford Sound sollte gegen 7 Uhr beginnen. War natürlich dann doch früher. Außerdem Regen, super der Tag fängt ja gut an. Trotz des Regens war es einfach faszinierend zu sehen wie sich die Berge bei Anbruch des Tageslichts mehr und mehr aus der Dunkelheit schälen.
Die Durchsage des Kapitäns klärt uns dann auch darüber auf, dass dies eine der Regenreichsten Ecken der Erde sei. Also alles andere als Regen wäre untypisch gewesen… Okay, wieder was gelernt. Bei immer heller werdendem Licht verlassen wir den Fjord, vorbei an 100er Wasserfälle, um wenige Stunden später in den nächsten Fjord, den Dusky Sound, zu fahren.

Und während wir aus dem Fjord fahren reißt die Wolkendecke auf, es ist zwar stürmisch, aber den Rest des Tages haben wir zumeist Sonne und keinen Regen mehr. Na also es geht doch.
Auch die Fahrt durch den Dusky Sound ist beindruckend. Wie Silberfäden sehen die Wasserfälle an den Steilhängen aus. Nach rund 2 Stunden verlassen wir auch diesen Fjord. Das frühe Aufstehen und die Seeluft fordern ihren Tribut, ich will mich für eine Stunde hinlegen. Aber es sollte anders kommen…

Auf unserer Kabine blinkt das Telefon, der Anrufbeantworter sagt uns wir möchten uns bei dem internationalen Botschafter (ja so heißt das bei RCCL) melden. Ich habe keine Lust: „Schatz mach du mal, ich will schlafen.“ Lena geht. 5 Minuten später bin ich kurz vorm eindösen, doch das Telefon klingelt.
Schlaftrunken gehe ich ran: „JA?“ am anderen Ende: „Schatz?“,
ich „ja“
Antwort: „WIR ZIEHEN UM, STEH AUF!“,
„wie?“,
„ja in 5 Minuten kommt ein Steward und hilft uns, bin gleich da“,
„Wie?“, „tuuut tuuut“.

Ich frage mich, hat meine Frau was genommen? Unschlüssig stehe ich noch in der Kabine als Lena wieder da ist. Ich frage: Was war dass denn? Antwort: In der Nachbarkabine ist ein Wasserschaden und die müssen unsere Wand aufmachen. Wir haben für den Rest der Kreuzfahrt eine Junior Suite. In dem Moment ist auch schon der Steward da. Nach 20 Minuten ist alles erledigt, das unsere Innenkabine ist ein 1,5 mal so große Juniorsuite geworden, mit Balkon, Badewanne, Flur, Kühlschrank usw. Wir können unser Glück kaum fassen als wir nachmittags auf unserem Balkon die Fahrt durch den Doubtful Sound genießen.

Freitag, 3. Februar 2012

Lena & Jörn Down UnderTeil 2

Auf geht´s, Teil 2 :)

Bunbury
Der Morgen begann mit einer schönen Überraschung, rund ums Schiff ließen sich eine Reihe von Delfinen blicken.
Im Vorfeld hatten wir uns für Bunbury sehr schwer getan einen Ausflug zu planen, die Alternativen waren alle nicht so ganz was wir uns vorstellten. Letztlich entschieden wir uns für einen Ganztagesausflug mit RCCL: Beer, Wine and Southwest Towns.

Schwerpunkte sollten der Besuch einer Brauerei, eines Weingutes sowie mehrere Kleinstädte (unter anderem Busselton) sein. Diese Tour entwickelte sich leider zum absoluten Flop. Der Aufenthalt in Busselton gestaltete sich als einstündige Freizeit ohne jede Führung oder Information über den Ort.
Der Pier (weltlängster Holzpier http://www.busseltonjetty.com.au/ ) war wegen Renovierung geschlossen. Der Besuch der Brauerei und des Weingutes war ein reiner Probierstopp, hier hätten wir uns etwas mehr Stil gewünscht.
Das angekündigte Mittagessen bestand aus einer Bratwurst im Brötchen. Der abschließende Besuch in einem Tierpark war ganz in Ordnung, konnten hier doch erste Kontakte zur heimischen Tierwelt geschlossen werden.

Zurück am Schiff waren wir nicht die einzigsten Gäste die so unzufrieden mit der Tour waren und so haben wir die Tourguides darüber in Kenntnis gesetzten.

Albany



Auch in Albany stand wieder ein über die Reederei gebuchter Ausflug auf dem Programm. Kernpunkt war das sogenannte Valley of the Giants. (http://valleyofthegiants.com.au/information.php)
Ein Tal in dem riesige Bäume wachsen, diese können bei einem Skywalk von oben besichtigt werden. Hierzu führen Stahlbrücken durch die Baumkronen. Es ist schon ein faszinierendes Erlebnis in 40 Meter Höhe durch die Gipfel dieser Giganten zu spazieren. Die Bäume werden bis zu 80 Meter hoch und über 400 Jahre alt.

Am Boden führte ein Spazierweg vorbei an Resten abgestorbener Bäume, Durchmesser von 5 Meter waren zu bestaunen. Der Tag wurde abgerundet durch den Besuch eines Weinguts, einer Imkerei, einem Mittagessen in einem wunderschön gelegenen Hotel sowie einer Stadtrundfahrt durch Albany. Da einige Gäste wiederholt nach Kängurus fragten wurde noch eine Stelle angefahren an der gute Chancen bestehen sollten welche zu sehen. Mit Erfolg ca. 8 Tiere lagen im Schatten und ließen sich beobachten. Oder beobachteten diese uns?



Adelaide



Für Adelaide (und auch für Melbourne) hatten wir uns mal was anderes überlegt. Statt einem Ausflug im herkömmlichen Sinne haben wir uns für das Greeters-Programm angemeldet. Hierbei zeigen einem Menschen die in Adelaide leben „Ihre“ Stadt. In unserem Falle ein deutscher Auswanderer gemeinsam mit seiner Frau.

Der Hafen liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums, sodass ein ca. 30 minütiger Transfer notwendig war. 8 Dollar pro Person pro Strecke (über das Schiff) waren sicher nicht die günstigste Variante. Aber ,aufgrund von Bauarbeiten an der Bahnlinie, die schnellste, so dass wir uns hierfür entschieden.
Bevor wir uns mit „unserem“ Greeter Uwe trafen hatten wir noch etwas Zeit. So spazierten wir durch den wunderbar ruhigen botanischen Garten. Anschließend bummelten wir durch die Fußgängerzone. Eine Fußgängerzone, völlig anders als man es für eine 1,5 Millionen Metropole erwartet hätte. Kleine nette Geschäfte, entweder in einzelnen Häuser oder auch in großen Galerien, aber (und das ist der überraschende Unterschied zu Deutschland) nur wenige Ketten sondern vor allem Inhaber geführte Geschäfte.

Gegen Mittag startete dann unser Greeter Programm Uwe führte uns durch das Uni Gelände, entlang des Torrens River hin zur St. Peters Cathedral. Diese liegt direkt am Rugby Stadion, wo an diesem Tag ein Großes Rugby Turnier stattfand. Die ganze Stadt war voller Fans, eine Stimmung ähnlich wie 2006 bei uns.

Nach einer Besichtigung der Kirche ging es zum Convention Center, wo wir gemeinsam noch einen Kaffee getrunken haben und uns weitere Geschichten über Adelaide erzählt wurden.
Nach 3,5 Stunden (anstatt 2 geplanter) trennten uns die Wege wieder. Bevor wir wieder zum Schiff mussten warfen wir uns noch einen kurzen Blick in Museum of South Australia. (http://www.samuseum.sa.gov.au/page/default.asp?site=1) Leider reichte die Zeit hier nur für die Ausstellung über die Aboriginies.
Was uns in Adelaide besonders positiv aufgefallen ist, waren die vielen, vielen freiwilligen, die sich sowohl am Hafen als auch in der Stadt um die Kreuzfahrttouristen kümmerten. Und das mit einer Herzlichkeit die wir so noch nicht erlebt haben.


Montag, 23. Januar 2012

Lena & Jörn Down Under Teil 1

Hallo zusammen

Unser Lenchen war mit Ihrem Mann wieder in der Welt unterwegs. Hier gibt´s nun Ihren Reisebericht.Viel Spaß :)

Anreise


Die Anreise erfolgte (ebenso wie auch die Rückreise) mit Singapur Airlines. In Kassel am Bahnhof, die erste Überraschung, an Stelle des erwarteten ICE kam ein Intercity Express. Dieser brachte uns aber pünktlich zum Flughafen. Dort angekommen die nächste unerfreuliche Nachricht.
Unser Flug würde sich um rund zwei Stunden verspäten, da die Maschine aufgrund schlechten Wetters verspätet in New York gestartet sei. Da unsere Umsteigeverbindung sehr knapp kalkuliert war schwante uns Böses. Die Aussage das wäre alles kein Problem auch im Falle der Fälle würde sich Singapur Airlines um uns kümmern, konnte uns nur bedingt beruhigen. Der Flug nach Singapur war sehr angenehm, die Sitze bequem und wir konnten etwas schlafen.
Nicht geschlafen hat der Pilot der ordentlich Dampf machte, sodass wir unseren Flieger sogar noch bekamen. Aus dem Flieger raus, Terminal wechseln in den Flieger rein und weiter.

Ich glaube eine Schnellere Verbindung nach Australien gibt es nicht. (Frankfurt-Singapur 11 Stunden, 0,5 Stunden Aufenthalt und noch mal 4 Stunden und 50 Minuten für die Strecke Singapur-Perth). Prima!

In Perth wartete auch schon unserer Flughafen Shuttle auf uns. Für ca. 35 Australische Dollar konnten wir recht günstig vom Flughafen nach Fremantle kommen. (http://www.fremantleairportshuttle.com.au/) Alles in allem eine schnelle und entspannte Anreise.



Perth/Fremantle

Für unsere Nacht in Fremantle hatten wir uns ein Zimmer im Esplanade Hotel Fremantle gegönnt. 136 Euro bei FTI, Kategorie Superior und incl. Frühstück für zwei Personen. http://www.esplanadehotelfremantle.com.au/

Ein nettes Hotel in sehr guter Lage. Nach vorne 200 Meter bis zum Wasser. Nach hinten ca. 100 Meter bis zum Ausgehviertel. Um uns nach der Anreise etwas die Beine zu vertreten sind wir zunächst am Wasser entlang spaziert.
Am Yachthafen vorbei zum Roundhouse, hier fiel uns auf, dass am Kreuzfahrtpier mächtig was los war. Am 14.3.2010 war nämlich Queen Mary II zu Gast und halb Perth war auf den Beinen um das Schiff nach Südafrika zu verabschieden. Das wollten wir uns nicht nehmen lassen und so haben wir das Auslaufen beobachtet.
Bevor wir dann doch recht müde ins Bett fielen gab es noch (typisch Britisch) die berühmten Fish n Chips bei Cicerellos.



Den Vormittag vor der Einschiffung nutzten wir noch zu einem kleinen Stadtbummel durch Fremantle, außerdem mussten noch ein paar kleinere Besorgungen gemacht werden.
Schön ist in Fremantle auch der kostenlose City Shuttle Bus, dieser fährt alle 15 Minuten. (http://www.visitfremantle.com.au/NR/rdonlyres/94AED0B9-B346-4E54-A048-A47B99B86D8A/0/FreCat.pdf)

Dann war es endlich soweit, um 14.00 Uhr ging es zur Einschiffung zum Kreuzfahrtpier. Dass ganze Prozedere dauerte rund 30 Minuten und dann konnten wir endlich unser Heim für die nächsten 19 Nächte beziehen, die Innenkabine 8515, jedenfalls hatten wir uns das so vorgestellt. Die Kabine, eine Superior Innenkabine, bot viel Platz, war sauber, in gutem Zustand und bot ausreichend Ablagefläche.
Das Sofa war etwas zu breit, so dass man nur schwer an die linke Seite des Bettes kam, aber auch das konnte man verschmerzen.
Einen Schiffsrundgang konnten wir uns sparen, da wir im vergangenen Januar bereits auf der baugleichen Vision of the Seas gereist sind. Nah der obligatorischen Seenotrettungsübung (diesmal ohne !! Rettungsweste) ging es dann endlich los. Australien uns Neuseeland warten auf uns!



Montag, 29. August 2011

Von Los Angeles nach Santo Domingo 2009 Teil 4

Puerto Limon


Hier haben wir wieder eine Tour mit „unserer“ Österreicherin gemacht. Durch unsere
Schwärmerei an Bord hatte sich noch ein Paar angeschlossen, so dass wir insgesamt zu sechst waren. Wir wurden wieder mit einem Minibus angeholt und fuhren direkt zum Bootsanleger von Tortugero. Mit einem kleinem Boot erkundeten wir dann die Kanäle von Tortugero. Auch hier gab es wieder jeden Menge zusehen: verschieden Reiher, Eisvögel, Leguane, Basilisken, ein Krokodil (oder war es ein Alligator?), Brüllaffen und Faultiere.



Nach der Tour mit dem Boot ging es zum Cahuita Nationalpark, auf der Fahrt dorthin kurze Stopps an einem Obststand und bei einer Bananenplantage. Der Nationalpark Cahuita liegt direkt am Sandstrand, wobei man hier auch an einer Stelle schwimmen kann.

Diese Stelle haben wir zu Fuß aufgesucht. Auf dem Weg dorthin bzw. zurück ging es vorbei an Palmenhainen und einer Gruppe von Brüllaffen und ein paar Totenkopfäffchen.

Immer wieder gab unsere Reiseleiterin Hintergrundinfos und erzählte über Costa Rica. Ein sehr spannender Tag in Costa Rica. Deutlich konnten wir vergleichen zwischen Pazifikküste auf der einen Seite und Karibik auf der anderen Seite. Es fällt auf, dass es auf der Pazifikseite deutlich sauberer ist und dass es offensichtlich wohl auch die reichere Region des Landes ist.

Montego Bay

Yah Man! Über ein amerikanisches Kreuzfahrtforum haben wir zwei Pärchen kennen gelernt, die eine private Tour nach Ocho Rios organisiert haben. Die Wasserfälle vom Dunns River und River Tubing standen auf dem Plan. Insgesamt sagte uns die Tour zu, so dass wir uns anschlossen. Das River tubing war ganz nett, aber nix besonders spannendes. In den Reifen legen und treiben lassen… Naja. Die Dunns River Falls hatten wir uns auch etwas anders vorgestellt.
Etwas, nun sagen wir mal, romantischer. Tatsächlich erinnert das ganze mehr an Disneyworld als an ein Naturschauspiel. Aber der aufstieg hat spaß gemacht. Mir zumindest. .Meiner Frau war es zu riskant, sie hat abgebrochen.


Santo Domingo


Alles geht zu Ende, so auch unsere Kreuzfahrt. Wir hatten uns aber entschieden noch zwei Nächte in Santo Domingo anzuhängen um uns die Stadt noch etwas anzuschauen. Unsere Unterkunft war das Dominican Fiesta Hotel. (http://www.fiestahotelgroup.com/index.php/en/hoteles/destinos/america/republica_dominicana/santo_domingo/dominican_fiesta_hotel_casino/imagenes)
Wohl fühlten wir uns hier aber trotz der netten öffentlichen Räume nicht. Dafür war das Zimmer einfach zu dreckig (z.B. Blutflecken im Bad). So blieben wir nur zum Schlafen im Zimmer. Am Ankunftstag sind wir nachmittags noch zum botanischen Garten spazieren gegangen. Besonders der japanische Garten hat uns hier gut gefallen. Den zweiten Tag verbrachten wir in der sehenswerten Altstadt von Sonto Domingo, neben einigen alten
Wohnhäusern besuchten wir eine Alte Festung mit Blick auf den Kreuzfahrtpier (Aida Vita lächelte uns an) sowie die älteste Kirche der neuen Welt.


    Rückreise und New York

Am 16.01. flogen wir also von Santo Domingo nach New York. Eigentlich war geplant,dass wir dort einen Aufenthalt von 3 Stunden haben sollten und dann direkt weiter nach Frankfurt fliegen sollten. Jedoch hatte die Lufthansa unseren Abendflug storniert und uns vorab mitgeteilt man würde uns stattdessen auf die Verbindung am folgenden Vormittag umbuchen und würde uns eine Nacht im Hotel organisieren, wir müssten lediglich die Voucher am Lufthansa Schalter abholen. Wir also hin zum Lufthansa Schalter. Blöd, keiner da. Auf Nachfrage bei der US Hotline der Lufthansa sagte man mir zwei Sachen, 1. es könne nicht sein, da wäre bis 22.00 uhr offen, es müsse wer da sein. War aber nicht. 2. Tut uns leid
uns ist nix bekannt wegen Hotel da müssen Sie sich selbst drum kümmern. Klasse! Da standen wir jetzt um 21 Uhr in New York. Nach ein paar Telefonaten haben wir auch ein Hotel bekommen, aber der geplante Abendbesuch in Manhattan fiel somit auch aus. (Das Geld haben wir dann aber nach einigem hin und her mit der Lufthansa noch wieder bekommen).

Da unser Flug erst gegen Mittag ging, waren wir Morgens dann doch noch in Manhattan.

Der Rückflug selbst war wieder angenehm und wir sind heil am 18.01. wieder in Deutschland angekommen. Unser Auto hat die Kältewelle mit minus 20 Grad auch schadlos überstanden.



Anmerkungen zum Schiff



- Die Vision of the Seas ist ein schönes Schiff, das trotz ihres Alters
sehr gut erhalten ist. Das kannten wir von NCL anders…

- Der Service war super.